
iBMB-Oberingenieur Dr. Boso Schmidt erläutert BHB-Mitgliedern, welche Baumaterialien heutezutage genutzt werden, um die Sicherheit von Gebäuden zu garantieren.
Foto: Christian Köcher/Braunschweigischer Hochschulbund
„Die Brücken in Deutschland sind sehr sicher“, beruhigte Dr. Boso Schmidt die BHB-Mitglieder, während er sie durch die Versuchshallen des TU-Instituts für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) führte. Die Ursachen für den Einsturz eines Teils der Dresdner Carolabrücke im Jahr 2024 seien intensiv erforscht worden. Die gewonnenen Erkenntnisse gingen in die heutige Überwachung und den Bau von Brücken ein.
Sicherheit sei allerdings nur einer von mehreren Faktoren, die ein Gebäude erfüllen müsse. Für jedes Gebäude werde die Sicherheit mit anderen Anforderungen wie den Nutzungsmöglichkeiten und den Wartungskosten abgewogen. Mit seiner Forschung an neuen Baumaterialien und -verfahren erweitert das iBMB die Spielräume dieser grundlegenden Entscheidungen in der Bauplanung. So hatten die BHB-Mitglieder in einer der Versuchshallen die Gelegenheit, riesige Maschinen zu beobachten, die die Belastungsgrenzen von neuartigem Stahlbeton testen. Da das iBMB eng mit der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig zusammenarbeitet, wurde es in einer anderen Halle dagegen alltäglich: Durch das ständige, automatische Zuschlagen von Fenstern und Türen wird deren Langlebigkeit überprüft.
Für die spannende Führung bedanken wir uns herzlich bei Dr. Boso Schmidt und Dr. Jan Lyzwa. Die nächste Brücke kann kommen!
