
Altgebäude der TU Braunschweig (Foto: Marek Kruszewski/TU Braunschweig)
Die Technische Universität Braunschweig
Seit über 100 Jahren steht der Braunschweigische Hochschulbund an der Seite der Technischen Universität (TU) Braunschweig. Als Förder- und Freundesverein begleitet und unterstützt er die Hochschule, die wichtige Beiträge für die Wissenschaft leistet und große Persönlichkeiten hervorbringt. Auch für die Region Braunschweig ist ihre Bedeutung kaum zu überschätzen: Als Forschungspartnerin der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft, als Ausbilderin benötigter Fachkräfte oder als Magnet für herausragende Köpfe. Mit rund 6.000 Beschäftigten ist sie zudem eine der wichtigsten Arbeitgeberinnen der Stadt Braunschweig.
Im Jahr 1745 begann die TU Braunschweig ihren Betrieb als Collegium Carolinum mit zwei Professoren und zwei Studenten. Seitdem entwickelte sich die Hochschule stark: Als Technische Universität Braunschweig – diesen Titel erhielt sie im Jahr 1968 – erreichte sie 2017 mit 20.116 Studierenden ihr bisheriges Allzeithoch. Aktuell lehren und forschen 237 Professorinnen und Professoren an der Universität.
Die TU Braunschweig gliedert sich seit 2007 in sechs Fakultäten:
- Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät (Fachbereiche Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften und weitere)
- Fakultät für Lebenswissenschaften (Fachbereiche Pharmazie, Biologie, Psychologie und weitere)
- Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften (Fachbereiche Entwerfen, Massivbau, Klimatologie und Umweltmeterologie und weitere)
- Fakultät für Maschinenbau (Fachbereiche Kraftfahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik und weitere)
- Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik (Fachbereiche Energiewende, Autonome Systeme, Weltraumforschung und weitere)
- Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften (Fachbereiche Lehrkräftebildung, Erziehungswissenschaft und weitere)

Forschung an der TU Braunschweig (Foto: Marek Kruszewski/TU Braunschweig)
Die Forschungsschwerpunkte der TU Braunschweig liegen in den Bereichen Mobilität, Metrologie, Engineering for Health und Stadt der Zukunft. In Anerkennung der exzellenten Forschungsstärke fördern der Bund und die Länder seit 2018 zwei Forschungsvorhaben sehr intensiv:
- Exzellenzcluster „SE²A“, in dem Technologien für die nachhaltige und umweltverträgliche Entwicklung des Luftverkehrs erforscht werden, und
- Exzellenzcluster „QuantumFrontiers“, in dem die Grenzen des Messbaren verschoben werden
In den Exzellenzclustern, aber auch in ihren anderen Tätigkeitsfeldern, kooperiert die TU Braunschweig mit einer Vielzahl von Einrichtungen: Derzeit sind es über 400 Partnerinstitute und Forschungseinrichtungen in mehr als 60 Ländern. Da die Region Braunschweig zu einem Spitzenreiter europäischer Forschungsstandorte gehört, arbeitet die Universität allein hier über den Verbund „ForschungRegion Braunschweig“ mit über 30 Organisationen zusammen.
Aktuell verteilen sich die rund 15.100 Studentinnen und Studenten der Universität auf 86 Studiengänge. Besonders beliebt sind die Studiengänge „Maschinenbau“, „Informatik“, und „Architektur“: In jedem dieser Studienfächer finden sich über 1.000 Studierende.
Neben dem Studienangebot schätzen viele Studierende an der TU Braunschweig besonders die Größe der Hochschule: Trotz des breiten Angebots ist die Universität überschaubar und verfügt über kurze Wege. Das hat sie mit der Stadt Braunschweig gemeinsam, die zusätzlich durch ihre vielen grünen Parks bei den Studierenden punkten kann. Ein weiteres Plus für viele Studierende sind die Angebote der TU Braunschweig neben dem Studium: Am Hochschulsportzentrum haben sie die Möglichkeit, Kurse in über 100 Sportarten zu belegen. Zusätzlich engagieren sich Studierende häufig im Sandkasten, in Organisationen wie dem Uni-Chor oder in einer der über 80 eingetragenen studentischen Vereinigungen wie Akaflieg.
Ehemalige Studierende der TU Braunschweig kennt man aus allen Bereichen des Lebens. Einige der bekanntesten sind: der Mathematiker und Physiker Carl Friedrich Gauß (1777-1855), der Mathematiker Richard Dedekind (1831-1916), der Ingenieur und Unternehmer Heinrich Büssing (1843-1929), der Architekt Meinhard von Gerkan (1935-2022), der Physik-Nobelpreisträger Klaus von Klitzing (* 1943), die Journalistin Nina Ruge (* 1956) oder der VW-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume (* 1968).
Kurzum: Die Technische Universität Braunschweig trägt in vielerlei Hinsicht zum Wohlergehen unserer Gesellschaft bei. Deshalb freut sich der Braunschweigische Hochschulbund, mit seiner Unterstützung der Universität Teil dieses Beitrags zu sein. Wenn auch Sie die TU Braunschweig unterstützen möchten, laden wir Sie herzlich ein, unser Mitglied zu werden oder ein Uni-Projekt mit einer Spende zu fördern.
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